Ich kaufe Brot....

Brotbarriere – eine politische Performance!

 

Brot für alle!

 

 

Alle Jahre wieder werden wir von einer bekannten Hilfsorganisation aufgefordert, Brot statt Knaller zu kaufen. Dieses Jahr will ich etwas ändern. Ich kaufe Brot und baue damit eine Barriere, ein Hindernis.

Während ich mir Gedanken über die immer größer werdende Barriere zwischen Armut und Reichtum mache, höre ich im Radio die Nachricht, dass der Ernährungsbericht für Deutschland, 2008 vorliegt. Bemängelt wurde, dass der Deutsche zu fett ist, zu viele Süßigkeiten isst und dadurch krank wird.

Drei Wochen vorher dagegen berichteten die Medien: UN schlagen Alarm: Fast eine Milliarde hungert Rom (dpa) - Fast eine Milliarde Menschen hungert... Darauf macht die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) in ihrem Welthungerbericht 2008 aufmerksam. Die Zahl der Hungernden ist weltweit um 40 Millionen auf 963 Millionen gestiegen.

Mit der Brotbarriere möchte ich ein „Bild“ schaffen, das die Barriere  zwischen leidenden Hungernden und „leidenden“ Verfetteten, zwischen Armut und Überfluss, sichtbar macht. Ich möchte zeigen das diese Barriere, die Arm und Reich trennt, auch hier bei uns in unserer kleinen beschaulichen Stadt am Rhein vorhanden ist.